Statt Rosen – schenkt Leben zum Tag der Liebe

7. Februar 2020 von Martin Prankl

Ärmel hoch gegen Blutkrebs!
Habt am Valentinstag das Herz am rechten Fleck!

Lebensretter werden am Tag der Liebe

Rosen, Herzen, Schokolade: All das verbinden die Deutschen mit dem Tag der Liebe, dem Valentinstag. Der Tag, der dem heiligen St. Valentin, dem Schutzpatron aller Liebenden, gewidmet ist, bringt hierzulande Millionen Menschen dazu, einander ihre Zuneigung zu zeigen. Wo Liebe im Vordergrund steht, sollte auch Nächstenliebe ihren Platz haben. Und so gibt der Valentinstag den Anlass, einem Thema Aufmerksamkeit zu schenken, das allzuoft vergessen wird – und das doch viel Nächstenliebe erfordert.

Leukämie – die heimtückische Krankheit

Blutkrebs, die heimtückische Krankheit Leukämie, deren niederschmetternde Diagnose täglich rund 30 Menschen allein in Deutschland trifft, ist die häufigste Krebsart bei Kindern und Jugendlichen. In sehr vielen Fällen können die Patienten nur durch eine Stammzelltransplantation die Chance auf Heilung erhalten. Zeige deshalb Herz am Valentinstag: mit einem Geschenk, das nicht aus Schokolade ist. Werde Stammzellspender und gib kranken Menschen die Chance auf Heilung. Schenke Stammzellen statt Rosen und Schokolade. Lass Dich zum Valentinstag typisieren. 

Wie kannst Du helfen? 

Lass Dich mit dem Lebensretterset als Stammzellspender typisieren und werde Mitglied in der weltweiten Datenbank der Stammzellspender. Einmal in einer Datei registriert, bleibst Du bis zum vollendeten 60. Lebensjahr potenzieller Lebensretter. Wird Dein sogenannter „genetischer Zwilling“ krank, kannst Du ihm mit Deiner Stammzellspende die Chance auf Heilung geben.  

Ein Brief eines Stammzellenspenders an seinen an Leukämie erkrankten Patienten.
Wie werden Stammzellen gespendet? 

Eine Stammzellspende erfolgt immer unter der Prämisse, den Spendenden nicht dem geringsten medizinischen Risiko auszusetzen. Dabei hat die Spende im Übrigen nichts mit dem Rückenmark zu tun: Die leider oft vertretene Meinung, dass der Rücken und das Nervensystem des Spenders während der Transplantation verletzt werden können, ist ein Irrglaube. In 80% aller Fälle erfolgt die Stammzellspende über die Armvene, fast wie bei einer Blutspende. Nur in 20% aller Transplantationen muss der Spender seine Zellen aus dem Knochenmark im Beckenkamm entnehmen lassen – also nicht aus dem Rücken. 

Hab Dein Herz am rechten Fleck: Spende Stammzellen!


Die Stiftung AKB muss für alle Kosten für Typisierungen selbst aufkommen, denn sie werden weder von staatlicher Seite, noch von den Krankenkassen übernommen. Wenn Du die Stiftung AKB finanziell unterstützen möchtest, kannst Du das unter folgender Bankverbindung tun:


Spendenkonto der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern:
Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg

IBAN: DE67 7025 0150 0022 3946 88
BIC: BYLADEM1KMS
Verwendungszweck: Spenden