Mirjam Lutter (Periphere Blutstammzellspende, Dezember 2025)
Meine Typisierung im Jahr 1999 hatte ich schon fast vergessen, als ich plötzlich Ende November in meinem E-Mail-Postfach eine Nachricht der AKB hatte. Ich war in der engeren Auswahl für einen Patienten und wurde gefragt, ob ich nach wie vor zu einer Spende bereit wäre. Ich habe sofort zugesagt und war kurz darauf bei meiner Hausärztin zu einer Blutentnahme. Es hat nicht lange gedauert und es kam die Bestätigung, dass ich die am besten geeignete Spenderin für den Patienten bin – ein Termin für die Voruntersuchung und anschließende Spende stand auch gleich fest. Bei der Voruntersuchung wurde ich sehr ausführlich durchgecheckt und aufgeklärt, Frau Dr. Bender war sehr einfühlsam und kompetent. Je näher die Spende rückte, desto mehr stieg die Aufregung und die Angst vor möglichen Nebenwirkungen der vorbereitenden Medikamente und der Spende an sich. Doch in der Realität hatte ich nur geringfügige Nebenwirkungen wie leichte Kopfschmerzen und die Spende an sich verlief total unkompliziert. Ich wurde rundum gut versorgt vom ganzen Team der AKB und würde es jederzeit wieder machen. Das Gefühl, jemandem die Chance auf ein neues Leben zu geben, und das so kurz vor Weihnachten, ist wunderbar.