Bei mir war es wie es viele Spender berichten: ich dachte zuerst bei der Email handelt es sich um Spam oder einen Fehler. Ich habe trotzdem direkt Pause gemacht und zu meinen Kollegen gesagt, dass ich kurz telefonieren muss, ich hätte eine Email bekommen, angeblich wegen Stammzellenspende. Angeblich war dann schnell verflogen, ich erhielt eine ausführliche Erklärung was die nächsten Schritte sind und was der Treffer in der Datenbank bedeutet. Zuvor bin ich mit dem Thema Stammzellenspende nie in Berührung gekommen, dann, als ich Freunden erzählte, dass ich eventuell als Spender in Frage komme, hatten doch viele eine Geschichte aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreise zu dem Thema zu erzählen. Schnell war ich an dem Punkt, dass ich richtig mitgefiebert und gehofft habe, dass alles klappt, gerade weil ich immer öfter gehört habe, dass man häufig wegen bestimmten Kriterien „rausfliegt“. Umso mehr freue ich mich, dass jetzt alles geklappt hat. Erst während dem Prozess wurde mir bewusst, was die kleinen Wehwehchen bei mir für eine Bedeutung für den Menschen hat, der meine Stammzellen bekommt. Nach der Spende habe ich mich so gefreut – dass alles gut ging und dass ich die Möglichkeit habe einem Menschen auf diese Weise zu helfen. Das ist wirklich ein ganz besonderes Gefühl. Sehr gerührt bin ich auch von allen Mitarbeitern bei AKB. Schön, dass es so viele gute und herzliche Menschen gibt, und danke für das, was Ihr tut.