Vor einigen Jahren ließ ich mich als Stammzellenspenderin registrieren – ohne zu wissen, ob ich jemals wirklich gebraucht werden würde. Im Juli 2025 erhielt ich dann den Anruf, der alles veränderte: Meine Stammzellen wurden tatsächlich benötigt.

Nach einer unkomplizierten Blutabnahme bei meinem Hausarzt wurde ich zunächst für einige Monate für den Patienten reserviert. Dann kam die endgültige Nachricht – jetzt war es soweit. Die Stammzellen wurden wirklich gebraucht.

Es folgte eine umfassende Voruntersuchung, bei der ich mich von Anfang an sehr gut aufgehoben fühlte. Im Februar 2026 durfte ich schließlich meine Stammzellen spenden. Sowohl bei der Voruntersuchung als auch am Tag der Spende begegneten mir ausschließlich äußerst freundliche und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Man spürte deutlich, dass alle mit Herz bei der Sache sind – weil sie wissen, wie viel Hoffnung sie mit ihrer Arbeit schenken.

Die Spende selbst verlief ohne Probleme. Doch was bleibt, ist vor allem dieses Gefühl: vielleicht einem Menschen eine neue Chance auf Leben gegeben zu haben. Dieses Gefühl ist kaum in Worte zu fassen.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich registrieren zu lassen. Es ist so einfach – und kann doch so unendlich viel bewirken. Für mich war es eine der bedeutendsten Erfahrungen meines Lebens, und ich würde es jederzeit wieder tun.